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Februar 2020

4. Februar 2020


Sehr geehrte(r) Frau/Herr Sehr geehrte Damen und Herren,

mit den Plänen, die der Weltgeist so hat, oder haben könnte, China betreffend, den Westen, die Menschheit, macht uns Moritz Rudolph im Aufmacher vertraut. Jens Soentgen hat die Hoffnung aufgegeben, wir könnten auch nur das Zwei-Grad-Ziel zur Abwendung der schlimmsten Folgen der Klimakatastrophe erreichen sein Schluss daraus ist allerdings provozierend: Wir sollten besser Maßnahmen gegen die Folgen der Katastrophe als gegen ihr Eintreten treffen. Kevin Vennemann bringt in seinem Essay auf so überraschende wie einleuchtende Weise die von Heike Geißler geschilderten Entfremdungsprozesse in ihrem Amazon-Job mit dem metaphysischeren Schwindel von Maya Derens Meshes of the Afternoon. (Der Text ist frei online verfügbar.)

In ihrer Rechtskolumne erklärt Sophie Schönberger, warum das auch in anderer Hinsicht problematische Humboldt Forum eine juristische Wackelkonstruktion ist. Theorie ist heute brasilianisch, verkündet Timo Luks und zeigt in seinem Essay, wie und warum. Bernhard J. Dotzler hat vor allem ein Problem mit Edward Snowden: Er findet dessen Glauben ans Internet ziemlich naiv. (Hier nachlesbar.)

Wolfgang Müller erklärt, warum die Geschichte der deutschen Nationwerdung noch einmal anders anders war, als die These vom "deutschen Sonderweg" sagt. Ungemütlich viele Ergebnisse in unterschiedlichen Wissenschaften lassen sich nicht replizieren: Es liegt an der falschen statistischen Methode, meint Aubrey Clayton. Anatol Schneider führt seine Mediengeschichte des Kochens in die Gegenwart und damit an ihr Ende. Pascal Richmann (bzw. "Pascal Richmann") ist in Bomarzo, liest Maggie Nelson, schüttelt den Kopf über Clemens Tönnies. Und Robin Detje denkt über Gott, die SPD, Aquarien nach, bzw. macht einfach.


Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre

Ihre

MERKUR - Redaktion



Inhalt des aktuellen Hefts

Moritz Rudolph     China, geschichtsphilosophisch  
Jens Soentgen       Am Ende des Zwei-Grad-Ziels
Kevin Vennemann      Arbeit und selbst  GRATIS 
Sophie Schönberger      Rechtskolumne. Das Humboldt Forum
Timo Luks     Brasilianische Interventionen
Bernhard J. Dotzler  Edward Snowdens Memoiren    GRATIS
Wolfgang Müller    Lesen wir die deutsche Geschichte richtig?
Aubrey Clayton     Die Replikationskrise   
Anatol Schneider    Mediengeschichte des Kochens (II)
Pascal Richmann    O-Saft in Bomarzo
Robin Detje    Der Gott der Zwischenräume

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Neu im Blog

Elias Kreuzmair arbeitet sich durchs Archiv des Merkur, und zwar am Leitfaden Maurice Blanchot. "Unerwähnt blieb bisher der beständigste Leser Blanchots, der zugleich für die meisten Nennungen seines Namens sorgte. Noch bevor er 1984 die Herausgeberschaft des Merkur antrat, zieht Karl Heinz Bohrer 1978 in einem Auszug aus seiner Habilitationsschrift Die Ästhetik des Schreckens Blanchot als Leser Virginia Woolfs und als Theoretiker des Augenblicks heran. Es folgen sechs weitere Texte (198819981998199920102011), unter anderem zur Romantik, ein Nachruf auf Jünger, zur Postmoderne, in denen er sich an der einen oder anderen Stelle auf Blanchot beruft – ganz unabhängig von den Konjunkturen der Theorie."


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Im nächsten Heft

Im Aufmacher des Märzhefts setzt Philip Manow seine Überlegungen zu Fragen von Populismus und Demokratie fort. Thomas Meaney schildert die Anstrengungen Europas, Afrikas Flüchtlinge von sich fernzuhalten, ohne sich die Finger selbst dabei zu schmutzig zu machen. In einem Auszug aus seinem neuen Buch macht Thomas Piketty durchgerechnete Steuer-Vorschläge für weniger Ungleichheit.

Das ganze Buch stellt Oliver Schlaudt in einer ausführlichen Rezension vor. Eva Geulen nähert sich in ihrer Literaturkolumne dem Literaturbetrieb via Gottfried Keller. Die um ein aktuelles Nachwort ergänzte Neuausgabe von Klaus Theweleits Klassiker Männerphantasien hat sich Carolin Amlinger angesehen, nicht zuletzt im Kontext der Erstarkung der Rechten.

Der Historiker Dominik Geppert betrachtet den Brexit im historischen Kontext. Michaela Maria Müller berichtet von einer Recherche und Reise zu Konzentrationslagern Schlesiens. Hartmut von Sass fragt sich, ob wir im "Zeitalter der Vergleichung" leben – und was das bedeutet. Robin Detje ist in Vietnam unterwegs und gerät in eine erste Religionsgründungskrise.


Philip Manow                      Die Entdemokratisierung der Demokratie

Thomas Meaney                 Die Türsteher Europas in Afrika

Thomas Piketty                   Ein Sozialismus für das 21. Jahrhundert

Oliver Schlaudt                    Thomas Pikettys "Kapital und Ideologie"

Eva Geulen                          Literatur und Dienstleistung

Carolin Amlinger                  Männerkörper und Textfantasien

Dominik Geppert                 Der Brexit in historischer Perspektive

Michaela Maria Müller         Die Lager Schlesiens – Topografien

Hartmut von Sass               Leben im "Zeitalter der Vergleichung"?

Robin Detje                         Spirtuelles WiFi



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Ein Schuss ins Blaue

Franz Dobler

Ein Schuss ins Blaue

Kriminalroman

»Bleib ruhig, sagte er zu sich selbst.
Bleib ruhig und gedenke derer, die du getötet.
Bleib ruhig und bedenke, dass du nicht töten sollst.
Bleib ruhig und bedenke, dass du aus Dreck bist.
Bleib ruhig und bedenke, dass alle Dreck sind.«

ISBN: 978-3-608-50346-3



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